Die besten Sprüche und Zitate von Ayn Rand

Ayn Rand (1905-1982) – US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate von Ayn Rand für Sie zusammengestellt.


Das Prinzip der Meinungsfreiheit beschäftigt sich nicht mit dem Inhalt der Rede eines Menschen und schützt nicht nur die Äußerung guter Ideen, sondern aller Ideen. Wenn es anders wäre, wer würde dann bestimmen, welche Ideen gut wären und welche verboten sind? Die Regierung?


Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.


Ich schwöre bei meinem Leben und bei meiner Liebe zum Leben: Ich werde nie für andere leben, und ich werde nie von anderen verlangen, daß sie für mich leben.


Jede Arbeit ist eine philosophische Tat. Wenn die Menschen lernen, schöpferische Arbeit und das, woraus sie entspringt, als Maßstab ihrer moralischen Werte zu betrachten, dann werden sie jenen Zustand der Vollkommenheit erreichen, den sie verloren haben, als sie ihr Geburtsrecht verrieten…


Stellen Sie sich vor, daß Sie Atlas sehen, den Riesen, der die Welt auf den Schultern trägt. Sie sehen ihn da stehen, Blut rinnt ihm über die Brust, seine Knie knicken ein, seine Arme zittern, versuchen aber, die Weltkugel mit letzter Kraft hochzuhalten, doch je mehr er sich müht, desto schwerer lastet die Welt auf seinen Schultern. Wenn Sie ihn so vor sich sehen: Was raten Sie ihm? Die Welt abzuwerfen.


Die Person, die alle liebt und überall zu Hause ist, ist der wahre Hasser der Menschheit. Sie erwartet nichts vom Menschen, also kann keine Form der Verderbtheit sie entrüsten.


Um sagen zu können: »Ich liebe Dich«, muss man zunächst sagen können: »Ich«.


Zivilisation ist der Fortschritt hin zu einer Gesellschaft der Zurückgezogenheit. Des Wilden gesamte Existenz ist öffentlich, geregelt durch seine Stammesgesetze. Zivilisation ist die Entwicklung hin zur Befreiung des Menschen von seinen Mitmenschen.


Das Recht, mit anderen einer Meinung zu sein, ist in keiner Gesellschaft ein Problem; entscheidend ist das Recht, anderer Meinung zu sein.


Die Auffassung von freiem Wettbewerb, erzwungen durch Gesetze, ist ein grotesker Widerspruch in sich. Es bedeutet, Menschen mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, frei zu sein. Es bedeutet, die Freiheit der Menschen durch die willkürliche Herrschaft unbefolgbarer bürokratischer Edikte zu schützen.


»Zensur« ist ein Begriff, der nur auf den Staat anwendbar ist. Keine Privathandlung ist Zensur. Kein Privatmensch kann einen anderen knebeln oder eine Publikation unterdrücken – nur der Staat kann das. Die Meinungsfreiheit privater Individuen beinhaltet das Recht, nicht zuzustimmen, nicht zuzuhören und nicht seine eigenen Gegner zu finanzieren.


Kein politisch-ökonomisches System der Geschichte hat je seinen Wert so deutlich bewiesen oder hat der Menschheit so enorm genutzt wie der Kapitalismus – und keines ist je so wütend, so boshaft und so blind angegriffen worden.


Eine Regierung hat nicht das Recht, die Anwendung von körperlicher Gewalt gegen irgendjemand zu initiieren – ein Recht, das das Individuum nicht besitzt und deswegen auch nicht an irgendeine Instanz delegieren kann.


Uns wird erzählt, dass Amerikas spektakuläre industrielle Leistungen, die in jeder Geschichtsperiode und jedem Teil des Globus unerreicht sind, nicht das Ergebnis des produktiven Schöpfergeistes freier Menschen seien, sondern der speziellen Privilegien, die ihnen von einer patriarchischen Regierung verliehen wurden. Die Tatsache, dass viel autokratischere Regierungen, die sich viel mehr Macht zur Verteilung von Privilegien herausnehmen, nirgendwo auf der Erde dieselben Resultate erreicht haben, wird von den Vertretern dieser Theorie ausgeblendet.


Eine der von den Dirigisten benutzten Methoden zur Zerstörung des Kapitalismus besteht darin, Kontrollen einzuführen, die eine bestimmte Industrie von Kopf bis Fuß fesseln und sie unfähig machen, ihre Probleme zu lösen und dann zu erklären, dass die Freiheit versagt habe und nun strengere Kontrollen nötig seien.


Die Frage, die wir heute ständig hören, lautet: Warum können Menschen zum Mond fliegen, aber nicht ihre gesellschaftlichen und politischen Probleme lösen?… Der Flug von Apollo 11 hat die Antwort offensichtlich gemacht: Weil die Menschen in Bezug auf ihre gesellschaftlichen Probleme das Mittel ablehnen, das die Mondlandung ermöglicht hat, das einzige Mittel, um überhaupt ein Problem zu lösen: die Vernunft.


Wenn ich in einem Satz sagen sollte, was in der modernen Welt falsch läuft, würde ich sagen, dass die Welt nie zuvor so verzweifelt nach Antworten auf wichtige Fragen geschrien hat und sie nie zuvor so stur dem Glauben anhing, dass keine Antworten möglich sind.


Verstecken Sie sich nicht hinter solchen Oberflächlichkeiten, ob Sie einem Bettler einen Groschen geben sollten oder nicht. Das ist nicht die Frage. Die Frage lautet, ob Sie das Recht auf Leben haben, ohne ihm diesen Groschen zu geben. Die Frage lautet, ob Sie Ihr Leben Groschen für Groschen von ihm abkaufen müssen, von jedem Bettler, dem es einfällt, an Sie heranzutreten. Die Frage lautet, ob die Bedürftigkeit anderer der erste Schuldschein auf Ihr Leben und der moralische Zweck Ihrer Existenz ist. Die Frage lautet, ob der Mensch ein Opfertier ist. Jeder Mensch mit Selbstachtung wird sagen »Nein.« Der Altruismus sagt »Ja.«


Wenn es wahr wäre, dass eine große Konzentration an Industrie für menschliches Leben zerstörerisch ist, würde die Lebenserwartung in den fortgeschritteneren Ländern sinken. Aber sie ist ständig gestiegen… Jeder, der heute über 30 Jahre ist, sollte dem schmierigsten und rußigsten Schornstein ein stilles »Danke schön« sagen.


Nur für »das Nötigste« zu arbeiten, ist ein Luxus, den die Menschheit sich nicht leisten kann.


Ohne Maschinen und Technologie ist die Aufgabe des bloßen Überlebens eine furchtbare Qual, die Geist und Körper verzehrt. In der »Natur« verbraucht der Kampf um Essen, Kleidung und Unterschlupf die gesamte Energie; es ist ein verlorener Kampf – der Gewinner ist jede Überschwemmung, jedes Erdbeben und jeder Heuschreckenschwarm.


Der Mensch – jeder Mensch – ist ein Selbstzweck, nicht das Mittel zum Zweck für andere. Er muss für sich selbst existieren und darf weder sich selbst für andere, noch andere für sich selbst opfern.


Es gibt keine moralische Rechtfertigung für die bösartige Lehre, dass einige Menschen das Recht hätten, andere durch Gewalt zu beherrschen. Aber solange wie Menschen glauben, dass irgendein »edler Zweck« sie rechtfertigen könne, werden Gewalt, Blutvergießen und Kriege weitergehen.


Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen davon ignorieren.


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