Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Form

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Form zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Das Ausgedehnte bildet gleichsam die unsichtbare Leinwand, auf die das Weltpanaorama, das jeden von uns umgibt, gemalt ist, indem es den die Farben tragenden Lokalzeichen Haltung und Form verleiht, Einen anderen Standpunkt gegeüber dem Weltpanorama als den unseres Subjektes gib es nicht, weil das Subjekt als Beschauer zugleich der Erbauer seiner Welt ist. Ein objektives Weltbild, das allen Subjekten gerecht werden soll, muss notwendig ein Phantom bleiben.

Jakob Johann von Uexküll (1864-1944) – Deutsch-baltischer Zoologe und Philosoph


Den wert der dichtung entscheidet nicht der sinn … sondern die form.

Stefan George (1868-1933) – Deutscher Dichter


Der Staat kann nicht blos Form sein; bloße Formen giebt es gar nicht.

Heinrich von Treitschke (1834-1896) – Deutscher Historiker und Publizist


Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn.

Pierre de Ronsard (1524-1585) – Französischer Schriftsteller


Der Weltenwerte höchste heißen Form und Schein.

Carl Spitteler (1845-1924) – Schweizer Dichter, Schriftsteller


Design hat es der Sache nach solange gegeben, wie es menschliche Produktion gibt. Alle Produkte der Menschen haben Gestalt, Form und Struktur. Daher sind sie, was immer sie bezwecken, selbst in ihren Bezweckungen ästhetisch auffassbar. Etwa nach der Einsicht, etwas muss nicht funktionieren, aber es sieht funktional aus.

Burghart Schmidt (*1942) – Deutscher Philosoph


Ein philosophisches Problem hat die Form: »Ich kenne mich nicht aus.«

Ludwig Wittgenstein (1889-1951) – Österreichischer Philosoph


Es gibt einen universellen Fluß, der sich nicht explizit fassen, sondern nur implizit erkennen läßt, wie es die explizit faßbaren Formen und Bildungen andeuten – einige gleichbleibend, andere veränderlich -, die man von dem universellen Fluß abstrahieren kann. In diesem Fließen sind Geist und Materie keine voneinander getrennten Substanzen, sondern vielmehr Aspekte einer einzigen und bruchlosen Bewegung.

David Bohm (1917-1992) – US-amerikanischer Quantenphysiker – Aus: Die implizite Ordnung – Grundlagen e. dynam. Holismus


Form ist alles, Funktion ist nichts.

Heinz Bienefeld (1926-1995) – Deutscher Architekt


Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung. … Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.

Laotse (6. Jh. v.Chr.) – Chinesischer Philosoph


Was für die Wortsprache gilt, trifft auch für die visuelle »Sprache« zu: Wir verbinden die Daten aus dem Strom der visuellen Erfahrung mit Bildklischees, mit stereotypen Formen der einen oder anderen Art, je nachdem, wie wir zu sehen gelehrt wurden.

Gyorgy Kepes (1906-2001) – Ungarisch-amerikanischer Architekt und Maler – Aus: Gesichter


Was man freie Form in der Musik nennt, ist meist: nicht gekonnte Form.

Arnold Mendelssohn (1855-1933) – Deutscher Komponist und Musikpädagoge


Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile.

Giordano Bruno (1548-1600) – Italienischer Philosoph und Dichter


Wie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. … Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.

August Macke (1887-1914) – Deutscher Maler


Wir müssen zur Veränderlichkeit und zur Formarbeit der Natur und der Erfahrung zurückkehren, um die Begriffe der Wirklichkeit zu finden.

Jan Christiaan Smuts (1870-1950) – Südafrikanischer Staatsmann und General


Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst.

Leo Tolstoi (1828-1910) – Russischer Schriftsteller


Zeit bringt Rosen. Sie haben unterschiedliche Farben und Formen, aber immer liegt in ihnen etwas von der Vielfalt des Lebens selbst.

Johannes Kuhn (1924-2019) – Deutscher ev. Theologe – Aus: Zeit bringt Rosen


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