Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Geist

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Geist zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll.

Martin Luther (1483-1546) – Deutscher Theologe und Reformator


Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.

Novalis (1772-1801) – Deutscher Dichter


Aller Glaube ist unwillkürliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit.

Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) – Deutscher Philosoph und Schriftsteller


Atheismus ist fast immer ein Zeichen für eine gesunde geistige Unabhängigkeit und sogar für einen gesunden Geist.

Richard Dawkins (*1941) – Britischer Zoologe, Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe – Aus: Der Gotteswahn


Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik.

Honoré de Balzac (1799-1850) – Französischer Erzähler


Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, – gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit.

Friedrich Nietzsche (1844-1900) – Deutscher Philologe und Philosoph


Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir süßes Feuer ein.

Ernst Moritz Arndt (1769-1860) – Deutscher Publizist und Dichter


Bedenke dies und präge es deinem Geiste ein, dass, wer nicht liebenswürdig ist, in Wahrheit überhaupt niemand ist im allgemeinen geselligen Verkehr.

Philip Stanhope Earl of Chesterfield (1694-1773) – Englischer Staatsmann und Schriftsteller


Bedeutende Geister erlernen bedeutende Ämter schnell.

Luc de Vauvenargues (1715-1747) – Französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Begriffe wie Geist und Psyche wären wenig nützlich, wenn der Geist keinen Einfluß auf den Körper hätte und auch von ihm nicht beeinflußt werden könnte. Wäre der Geist lediglich ein »Epiphänomen« – eine zwar spezifische, aber völlig passive Eigenschaft des Gehirnzustandes -, dann könnte dieser Zustand als bloßes Nebenprodukt des Körpers nicht auf ihn zurückwirken, und dem Geist käme offensichtlich nur eine ohnmächtige und unbedeutende Nebenrolle zu.

Roger Penrose (*1931) – Englischer Mathematiker, theoretischer Physiker und Autor – Aus: Schatten des Geistes – Wege zu einer neuen Physik des Bewusstseins


Bestraften Geisteshelden wächst Ansehen zu.

Tacitus (ca. 55-115) – Römischer Historiker und Politiker


Darum können Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen.

Christian Morgenstern (1871–1914) – Deutscher Dichter


Das Denken macht die Seele, mit der auch das Tier begabt ist, erst zum Geiste…

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) – Deutscher Philosoph


Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, über was es spricht, sondern zu wem es spricht.

Moritz Heimann (1868-1925) – Deutscher Schriftsteller und Journalist


Das Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist.

Théodore Jouffroy (1796-1842) – Französischer Philosoph


Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst – ist Mangel an Selbstvertrauen.

Heinrich Mann (1871-1950) – Deutscher Schriftsteller


Das Wissen, wo es als höchstes Prinzip auftritt, tötet notwendig den Enthusiasmus, den Geist und jenen aus irrationalen Quellen fließenden menschlichen Instinkt, der für die Konflikte die einfachste Lösung findet.

Hugo Ball (1886-1927) – Deutscher Dichter, Schauspieler und Dramatiker


Deines Geistes // Hab‘ ich einen Hauch verspürt.

Johann Ludwig Uhland (1787-1862) – Deutscher Jurist, Gelehrter, Dichter und Politiker


Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zücken, // Du unlösbarer Zeitvertreib, // Du mußt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst überm Grabe rücken.

Konrad Weiß (1880-1940) – Deutscher Dichter – Aus: Lyrik des Abendlandes


Dem Geist ist jederzeit die souveräne Verachtung der Regierenden sicher. Entfällt sie, wird entweder nicht regiert oder nicht gedacht.

Gerhard Zwerenz (1925–2015) – Deutscher Schriftsteller


Dem Geiste, der nach langem Mühen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts übrig, als – der Geist und das Geistige.

Max Stirner (1806-1856) – Deutscher Philosoph


Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Denn der Geist hat Wandelbarkeit, aber nicht Vergänglichkeit.

Jacob Burckhardt (1818-1897) – Schweizer Philosoph, Kunst- und Kulturhistoriker


Der Geist bewegt die Materie.

Vergil (70-19 v.Chr.) – Römischer Dichter


Der Geist denkt, das Geld lenkt: …

Oswald Spengler (1880-1936) – Deutscher Geschichtsphilosoph und antidemokratischer politischer Schriftsteller


Der Geist der Freiheit hat die Industrialisierung schaffen helfen – und diese Industrialisierung ist zu einer schweren Bedrohung der Freitheit geworden.

Walter Eucken (1891-1950) – Deutscher Wirtschaftswissenschaftler


Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Der Geist empfängt mit Schmerzen, aber er gebiert mit Entzücken.

Joseph Joubert (1754-1824) – Französischer Moralist und Essayist


Der Geist hat die Aufgabe, die Macht zu zersetzen. Ich würde ihm die Parole geben: libera et divide.

Otto Flake (1880-1963) – Deutscher Schriftsteller


Der Geist ist es, der den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung.

Quintilian (ca. 30-96) – Römischer Redner


Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen.

Jacob Burckhardt (1818-1897) – Schweizer Philosoph, Kunst- und Kulturhistoriker


Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das entzündet werden will.

Plutarch (ca. 45-125) – Griechischer Schriftsteller und Philosoph


Der Geist umfasst die Natur, wie der Liebende seine Geliebte, sich ganz ihr hingebend, sich selbst in ihr findend, ursprünglich, unvermittelt, unbetrübt.

Henrich Steffens (1773-1845) – Deutscher Naturforscher, Philosoph und Dichter


Der Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist.

Friedrich Hebbel (1813-1863) – Deutscher Dichter und Dramatiker


Der Gipfel des Glücks ist es, geliebt zu werden von einer schönen Seele, der Gipfel des Ruhms, bewundert zu werden von einem großen Geist.

Théodore Jouffroy (1796-1842) – Französischer Philosoph


Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.

Ludwig Börne (1786-1837) – Deutscher Schriftsteller und Journalist


Der Körper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des Körpers.

Erasmus von Rotterdam (1466-1536) – Niederländischer Humanist


Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Der Mensch besteht aus mehr als Kopf und Verstand. Bildung ist Persönlichkeitsentwicklung. Da geht es um Geist und Gefühl, Körper und Seele. Bildung hat ihren eigenen Sinn und eigenen Wert, jenseits aller Nützlichkeit im Arbeitsleben.

Johannes Rau (1931-2006) – Deutscher Politiker (SPD)


Der Mensch erkenne durch den Geist den Körper und durch den Körper den Geist, schaue eines durch das andere und stelle eines durch das andere dar.

Friedrich Fröbel (1782-1852) – Deutscher Pädagoge


Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.

Friedrich Nietzsche (1844-1900) – Deutscher Philologe und Philosoph


der Teufel ist nicht der Fürst der Materie, der Teufel ist die Anmaßung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird.

Umberto Eco (1932-2016) – Italienischer Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kunstphilosoph


Des Menschen Geist wohnt in den Ohren: Wenn er etwas Gutes höret, so erfüllet er den Leib mit Wohlgefallen; höret er aber das Gegenteil, so brauset er auf.

Xerxes I. (ca. 519-465 v.Chr.) – Persischer Großkönig


Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens.

Sully Prudhomme (1839-1907) – Französischer Dichter


Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister aber werden immer ärmer an Bildung.

Gerolamo Cardano (1501-1576) – Italienischer Arzt und Mathematiker


Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.

Wilhelm Hauff (1802-1827) – Deutscher Schriftsteller


Die Feinschmeckerei ist eines der stärksten gesellschaftlichen Bande; sie breitet täglich jenen geselligen Geist aus, der die verschiedenen Stände vereinigt, sie mit einander verschmilzt, die Unterhaltung belebt und die Ecken der gebräuchlichen Ungleichheit abschleift.

Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755-1826) – Französischer Schriftsteller, Philosoph und Gastronomiekritiker


Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerettet werden.

Ferdinand Ebner (1882-1931) – Österreichischer Philosoph


Die größte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das Nichtvermögen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen.

H. P. Lovecraft (1890-1937) – US-amerikanischer Schriftsteller


Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben.

Georg Anton Friedrich Ast (1778-1841) – Deutscher Philosoph


Die Natur, die weniger stiefmütterlich ist, als ihre Verleumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt.

Georg Forster (1754-1794) – Deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist und Revolutionär


Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.

Erasmus von Rotterdam (1466-1536) – Niederländischer Humanist


Die Thätigkeit des Blumenkohl-ähnlichen Gehirns pflegt man Geist zu nennen.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter


Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens, entbunden aller Systematik, allem Formalismus, die Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie.

Georg Anton Friedrich Ast (1778-1841) – Deutscher Philosoph


Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort, // Doch der freie wandelt im Sturme fort.

Friedrich Schiller (1759-1805) – Deutscher Dichter und Schriftsteller


Du leidest an einer unheilvollen Seelenkrankheit. Die Modernen nennen sie Schwermut, die Alten hießen sie geistige Trägheit.

Francesco Petrarca (1304-1374) – Italienischer Dichter und Gelehrter


Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln.

Martin Luther (1483-1546) – Deutscher Theologe und Reformator


Eine gewisse Stumpfheit des Geistes scheint aber eine notwendige Eigenschaft, wenn nicht jedes aktiven Menschen, so doch jedes ernsthaften Geldsammlers zu sein‘.

Fjodor Dostojewski (1821-1881) – Russischer Dichter


Eine Nation aber ist die Summe des Geistes sämtlicher ausgezeichneter Männer und Weiber. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist polizeilichpädagogisch zu bevormunden? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernante?

Carl Spitteler (1845-1924) – Schweizer Dichter, Schriftsteller


Ein kluger Mann lebt weder geistig noch finanziell über seine Verhältnisse.

Philip Stanhope Earl of Chesterfield (1694-1773) – Englischer Staatsmann und Schriftsteller


Ein neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution möglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte.

Carl Einstein (1885-1940) – Deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller


Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.

Elizabeth von Arnim (1866-1941) – Englische Schriftstellerin


Es gibt auf Abenteuer ausgehende Geister, die ihre Ideen nur vom Zufall erwarten und empfangen.

Joseph Joubert (1754-1824) – Französischer Moralist und Essayist


Es gibt eine Schwermut, die gehört der Größe des Geistes zu.

Nicolas-Sébastien de Chamfort (1741-1794) – Französischer Schriftsteller


Es gibt einen universellen Fluß, der sich nicht explizit fassen, sondern nur implizit erkennen läßt, wie es die explizit faßbaren Formen und Bildungen andeuten – einige gleichbleibend, andere veränderlich -, die man von dem universellen Fluß abstrahieren kann. In diesem Fließen sind Geist und Materie keine voneinander getrennten Substanzen, sondern vielmehr Aspekte einer einzigen und bruchlosen Bewegung.

David Bohm (1917-1992) – US-amerikanischer Quantenphysiker – Aus: Die implizite Ordnung – Grundlagen e. dynam. Holismus


Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder göttlich, denn was ihr Geist nennet.

Gotthilf Heinrich von Schubert (1780-1860) – Deutscher Arzt und Wissenschaftler


Es ist ein Gesetz des menschlichen Geistes, dass man einen Irrtum nur dadurch überwinden kann, dass man ihn an sich selbst erfährt, erlebt und wenigstens als vorläufige Annahme sich zu eigen macht.

Ernest Dichter (1907-1991) – Österreichischer Motiv- und Marketingforscher und Autor


Es steckt oft mehr Geist und Scharfsinn in einem Irrtum als in einer Entdeckung.

Joseph Joubert (1754-1824) – Französischer Moralist und Essayist


Für jede rein gleichförmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Thätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und künstlerische Thätigkeit.

Gustav Schmoller (1838-1917) – Deutscher Ökonom


Geist tritt mit Vorliebe in der Form des Schwachsinns auf.

Alfred Döblin (1878-1957) – Deutscher Arzt und Schriftsteller


Geist und Wissen schützen uns nicht vor den Stürmen des Lebens, daß müssen auch meine Figuren erfahren. Lieb gewordene Dinge zu verlieren, ist häufig der Preis für das Experiment, das unser Leben darstellt.

Siri Hustvedt (*1955) – US-amerikanische Schriftstellerin


Geistvolle Menschen sind fast ebenso eintönig in der Unterhaltung wie Dummköpfe.

Benjamin Constant de Rebecque (1767-1830) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller


Gemessen an den Anforderungen, die eine moderne Zivilisation an die Schulen stellt, werden diese immer eine Baustelle des Geistes sein.

Helmut A. Gansterer (*1946) – Österreichischer Journalist, Autor, Schriftsteller, Publizist und Herausgeber – Aus: Good News – 69 Schluckimpfungen gegen Schwarzmaler, Jammerer und andere Bazillen ; Erfolg


Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

Wilhelm Busch

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