Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Volk

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Volk zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Bei der Verwendung des Volks ist die beste Methode, durch die Pflicht zu wirken, die nächste, durch Lohn und Strafe zu wirken.

Lü Bu We (ca. 300-235 v.Chr.) – Chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph


Blödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.

Christian Morgenstern (1871–1914) – Deutscher Dichter


Da wieder mal der Bundesrat // das Volk um etwas Rundes bat, // so hoff ich, dass die Hundesteuer // der Magistrat mir stunde heuer.

Erich Mühsam (1878-1934) – Deutscher Schriftsteller und Anarchist


Das Höchste Gut des Mannes ist sein Volk, // Das höchste Gut des Volkes ist sein Staat, // Des Volkes Seele lebt in seiner Sprache: …

Felix Dahn (1834-1912) – Deutscher Rechtswissenschaftler, Schriftsteller und Historiker


Das Volk ergreift man nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.

Mahatma Gandhi (1869–1948) – Indischer Volksführer


Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen Tragödie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist.

Miguel de Unamuno (1864-1936) – Spanischer Philosoph und Schriftsteller


Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

Bertolt Brecht (1898-1956) – Deutscher Dramatiker


Das Volk ist das Herz des Landes; man darf es nur rühren, und es quellen Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor.

Alphonse de Lamartine (1790–1869) – Französischer Dichter


Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muß, wenn er sie nicht auffressen soll.

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Das Volk steht auf, der Sturm bricht los, // Wer legt noch die Hände feig in den Schoos?

Theodor Körner (1791-1813) – Deutscher Schriftsteller


Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.

Kurt Tucholsky (1890-1935) – Deutscher Journalist und Schriftsteller


Das Volk, welches die Macht ausübt, ist nicht immer dasselbe Volk wie das, über welches sie ausgeübt wird.

John Stuart Mill (1806-1873) – Englischer Philosoph


Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.

Joseph Görres (1776-1848) – Deutscher Hochschullehrer, Pädagoge und Publizist


Dass die Regierung das Volk vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge.

Leo Tolstoi (1828-1910) – Russischer Schriftsteller


Das Volk will geleitet, d.i. (in der Sprache der Demagogen) es will betrogen sein.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Dass die Völker schon sehr bald ihre Güter rationieren werden, ist so gewiss, wie zwei mal zwei gleich vier ist.

Herbert Gruhl (1921-1993) – Deutscher Politiker (CDU, Die Grünen, ÖDP) und Umweltschützer


Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehn.

Karlheinz Deschner (1924-2014) – Deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler – Aus: Bissige Aphorismen


Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge.

Volker Pispers (*1958) – Deutscher Kabarettist


Die Amerikaner haben keinen großen Respekt vor der nationalen Psyche anderer Völker gezeigt. Weil sie grundsätzlich denken, dass jeder so sein will wie die Amerikaner. Das halte ich, gelinde gesagt, für ein Problem.

John le Carré (1931–2020) – Englischer Schriftsteller


Die armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewöhnlich arm ist.

Antoine Louis Claude Destutt de Tracy (1754-1836) – Französischer Philosoph


Die Barbareien und ruchlosen Greueltaten der sogen. christlichen Racen, in jeder Gegend der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten, finden keine Parallele in irgendeiner Ära der Weltgeschichte, bei irgendeiner Race, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos und schamlos.

William Howitt (1792-1879) – Englischer Autor


Die Begründung für die Alternativlosigkeit der Demokratie kam nie über die Bemerkung hinaus, dass Demokratie die schlechteste unter aller Staatsformen sei – abgesehen von sämtlichen anderen. Trotz nachlassenden Interesses der Bürger an der Politik wagte niemand den Gedanken, dass die Demokratie sich überlebt habe, dass die Politikverdrossenheit kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein Zeichen dafür sei, dass der Wille aufhörte, vom Volke auszugehen.

Juli Zeh (*1974) – Deutsche Schriftstellerin – Aus: Alles auf dem Rasen – kein Roman


Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.

Oscar Wilde (1854-1900) – Irischer Schriftsteller


Die Juden sind heute mehr eine Volks-Gemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft

Albert Einstein (1879-1955) – Deutsch-schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger


Die Kunst des Staatsmannes besteht darin, unter Wahrung des Friedens dem Volk Raum dort zu geben, wohin seine Muskeln ausschlagen wollen.

Carl August Emge (1886-1970) – Deutscher Rechtsphilosoph


Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.

Wilhelm Hauff (1802-1827) – Deutscher Schriftsteller


Die Macht der Könige ist auf die Vernunft und auf die Torheit des Volkes gegründet – und viel mehr auf die Torheit.

Blaise Pascal (1623-1662) – Französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph


Die neue Generation der Deutschen gehört zu den demokratischsten, humansten und fortschrittlichsten Völkern der Welt.

Richard Holbrooke (1941-2010) – US-amerikanischer Diplomat


Die Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet. … Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.

Lenin (1870-1924) – Russischer Revolutionär und Politiker


Die Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.

Lothar Bucher (1817-1892) – Preußischer Journalist, Politiker und Beamter


Die Stärke liegt im arbeitenden Volk. Wenn es sein Joch trägt, dann nur, weil es hypnotisiert ist. Und nur darauf kommt es eben an – diese Hypnose zu zerstören.

Leo Tolstoi (1828-1910) – Russischer Schriftsteller


Diesem Amboss vergleich‘ ich das Land, den Hammer dem Herrscher, // Und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Ebenso verderblich wie die Einbuße nationaler Selbständigkeit ist für ein Volk auch das Streben nach grenzenloser Weltherrschaft.

Heinrich von Sybel (1817-1895) – Deutscher Historiker


Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.

Karl May (1842-1912) – Deutscher Schriftsteller


Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.

Henry Thomas Buckle (1821-1862) – Englischer Historiker und Autor


Ein Volk, das seit zweitausend Jahren verfolgt wird, muss doch irgendetwas falsch machen.

Henry Kissinger (*1923) – US-amerikanischer Politiker und Außenminister


Ein Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung.

Edmund Burke (1729-1797) – Irischer Staatsmann und Philosoph


Ein Volk ohne Gesetze gleicht einem Menschen ohne Grundsätze.

Karl Salomo Zachariae (1769-1843) – Deutscher Rechtsgelehrter


Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten.

Johannes Chrysostomos (344/349-407) – Griechischer Kirchenlehrer


Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Eine Regierung, die alle Bürger verdächtigt, sollte abtreten und sich ein anderes Volk suchen.

Volker Beck (*1960) – Deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)


Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.

Kurt Tucholsky (1890-1935) – Deutscher Journalist und Schriftsteller


Er wies darauf hin, wie die Unterdrücker des deutschen Volkes nicht blos von seinem Schweiße schwelgten, sondern auch durch das Lasterleben, welches sie führten, das Volk herabwürdigten und erniedrigten.

Gustav Struve (1805-1870) – Deutscher Politiker, Rechtsanwalt, Publizist und Revolutionär


Das Volk haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer.

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Es ist, als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich solche schaffen, wenn es keine gibt.

Joseph Joubert (1754-1824) – Französischer Moralist und Essayist


Es ist schwer, ein Volk zu regieren, das 246 Sorten Käse hat.

Charles de Gaulle (1890-1970) – Französischer General und Politiker


Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen.

Ludwig Börne (1786-1837) – Deutscher Schriftsteller und Journalist


Es wird sich ein der Welt unbekanntes Volk erheben, von dem die Geschichte längst nicht mehr schreibt. Und dieses Volk wird wieder sein Land pflügen und mit Schiffen die Meere befahren. Dann wird sich die Welt erinnern, daß in längst vergangenen Zeiten ein Volk gelebt hat, und sie wird sich wundern, daß es wieder lebt.

Aleksander Majkowski (1876-1938) – Polnischer Schriftsteller und Arzt – Aus: Das abenteuerliche Leben des Remus – ein kaschubischer Spiegel. Żëcé i przigodë Remusa


Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, // Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht.

Theodor Körner (1791-1813) – Deutscher Schriftsteller


Für das Volk sind Schwäche und Mäßigung eins; es schlägt die Nachzügler todt.

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Gewalt, die befreiende Gewalt des Volkes gegen die innere und/oder äußere Unterdrückung, dies ist der Urstoff, aus dem die modernen Demokratien ihre Legitimität bilden und mittels ihrer Traditionsbestände bewahren.

Joschka Fischer (*1948) – Deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) – Aus: Risiko Deutschland – Krise und Zukunft der deutschen Politik


Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.

Luc de Vauvenargues (1715-1747) – Französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Ich fühle bloß, dass die Sprichwörter ein Schatz seien, der benutzt werden müsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fürs Volk zu bearbeiten.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (1803-1879) – Deutscher Pädagoge


In Fährden und in Nöthen zeigt erst das Volk sich echt, // Drum soll man nie zertreten sein altes, gutes Recht.

Johann Ludwig Uhland (1787-1862) – Deutscher Jurist, Gelehrter, Dichter und Politiker


Je mehr direkte Entscheidungen durch das ganze Volk, um so unregierbarer das Land!

Helmut Schmidt (1918-2015) – Deutscher Politiker (SPD)


Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat.

Laotse (6. Jh. v.Chr.) – Chinesischer Philosoph


Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.

Laotse (6. Jh. v.Chr.) – Chinesischer Philosoph


Jedes Volk glaubt, das auserwählte zu sein.

Romain Rolland (1866-1944) – Französischer Schriftsteller


Jedes Volk hat seine eigene Sitte.

Prudentius (348-405) – Römischer Dichter


Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.

Heinrich von Treitschke (1834-1896) – Deutscher Historiker und Publizist


Männer von Flandern! Erinnert euch der ruhmreichen Taten eurer Väter, – sie zählten ihre Feinde nicht, ihr unerschrockener Mut erkämpfte die Freiheit, welche die Fremden Tyrannen uns jetzt rauben wollen. Auch ihr sollt heute euer Blut für dieses heilige Pfand vergießen, und wenn wir sterben müssen, so sei es als freies und mannhaftes Volk, als ungebändigte Söhne des Löwen.

Hendrik Conscience (1812-1883) – Flämischer Erzähler


Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse.

Paul Ernst (1866-1933) – Deutscher Schriftsteller


Rückt die Meinungen des Volkes zurecht, und seine Sitten werden sich von selbst bessern.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.

Gioconda Belli (*1948) – Nicaraguanische Schriftstellerin und Lyrikerin


So wie der Künstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation.

August Julius Langbehn (1851-1907) – Deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker, Philosoph, Nationalist und Antisemit


Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«

Friedrich Nietzsche (1844-1900) – Deutscher Philologe und Philosoph


Um die Gesellschaft (die natürlich aus den Nichtarbeitern besteht) glücklich und das Volk selbst in kümmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nötig, daß die große Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere Bedürfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter können seine Notwendigkeiten befriedigt werden.

Bernard Mandeville (1670-1733) – Niederländischer Arzt und Sozialtheoretiker


Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt.

Hans Scholl (1918-1943) – Deutscher Widerstandskämpfer der Weißen Rose


Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter.

Peter Rosegger (1843-1918) – Österreichischer Erzähler und Dichter


Völker Europas, wahret eure heiligen Güter!

Wilhelm II. (1859–1941) – König von Preußen und letzter Deutscher Kaiser – Aus: Geflügelte Worte – der Zitatenschatz des deutschen Volkes


Von der Tragödie begehrt das Volk eigentlich nicht mehr, als recht gerührt zu werden, um sich einmal ausweinen zu können.

Friedrich Nietzsche (1844-1900) – Deutscher Philologe und Philosoph


Von Natur wird es kein Volk geben, in dem die Kriegslust schreit, solange es eine Mutter gibt.

Karl Joël (1864-1934) – Deutscher Philosph


Warum scheint Monarchie so fest, // Als wäre sie ewig auf Erden? // So lang sich ein Volk betrügen läßt, // Verdient es betrogen zu werden.

Gottfried Kinkel (1815-1882) – Deutscher Schriftsteller, Theologe und Politiker


Was liegt am Volk, wenn Cäsar fröhlich ist?

Ferdinand Freiligrath (1810-1876) – Deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer


Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht das

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