Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Mensch

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Mensch zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders.

Homer (8./7. Jh. v.Chr) – Griechischer Dichter


Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit.

Jeremias Gotthelf (1797-1854) – Schweizer Pfarrer und Schriftsteller


Aber während die Menschen nur in bestimmten Ordnungen leben können, tendieren sie als Masse dazu, gerade die funktionsfähigen Ordnungen zu zerstören.

Walter Eucken (1891-1950) – Deutscher Wirtschaftswissenschaftler – Aus: Grundsätze der Wirtschaftspolitik


Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.

Walter Flex (1887-1917) – Deutscher Schriftsteller


… alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, sind mangelhaft.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter – Aus: Und die Moral von der Geschicht


Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.

Friedrich Buchholz (1768-1843) – Deutscher Schriftsteller und Historiker


Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger.

Luc de Vauvenargues (1715-1747) – Französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Alle Organe des Menschen sind doppelt angelegt – vor allem die Zunge.

Gerhard Uhlenbruck (*1929) – Deutscher Immunologe und Aphoristiker – Aus: Nobody is perfect! – Rezepte von Arztbesuch bis Zeitvertreib


Alles Denken ist ihnen verhaßt. Sie pfeifen auf den Menschen! Sie wollen Maschinen sein, Schrauben, Räder, Kolben, Riemen – doch noch lieber als Maschinen wären sie Munition: Bomben, Schrapnells, Granaten. Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.

Ödön von Horváth (1901-1938) – Österreichisch-ungarischer Schriftsteller


Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.

Blaise Pascal (1623-1662) – Französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph – Aus: Wissen des Herzens – Gedanken und Erfahrungen des grossen abendländischen Philosophen Blaise Pascal


Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein.

Heraklit (ca. 540-480 v.Chr.) – Griechischer Philosoph


An die Tagliatelle gewidmetes Sonett: // Dies Gericht das Bologna ehrt, // Nicht umsonst die Fette genannt, // Liebkost den Menschen wo er es braucht, // Gibt den Muskeln Kraft und lässt den Verstand // Alles mit Philosophie nehmen, // Schmeckt, nährt und tröstet, und so sei es.

Lorenzo Stecchetti (1845-1916) – Italienischer Dichter und Schriftsteller


Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.

John Locke (1632-1704) – Englischer Philosoph


Armes Menschengeschlecht! Aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!

Georg Forster (1754-1794) – Deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist und Revolutionär


Auch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere Sünde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen.

Karl May (1842-1912) – Deutscher Schriftsteller


Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

Friedrich Nietzsche (1844-1900) – Deutscher Philologe und Philosoph


Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.

Alphonse de Lamartine (1790–1869) – Französischer Dichter


Bekennen kann sich der Mensch zu allem Möglichen und ist es darum noch lange nicht, weder in der That noch im Wesen, noch im Denken. Sein kann der Mensch nur, was er ist.

Moritz von Egidy (1847-1898) – Deutscher Offizier und Schriftsteller


»Bewusstes Kommunizieren« zwischen Menschen setzt voraus, dass sie das »Unbewusste« miteinander gemein haben.

Pierre Bourdieu (1930-2002) – Französischer Soziologe


Bist mit dem Glauben du gesegnet // An Menschen, gib ihn nicht verloren, // Wenn unter einer Herde Thoren // Dir auch einmal ein Schuft begegnet.

Heinrich Leuthold (1827-1879) – Schweizer Schriftsteller


Dann sieh, daß Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche.

Rosa Luxemburg (1871–1919) – Polnisch-deutsche Politikerin (SPD, SDKPiL, KPD)


Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben.

Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) – Deutscher Philosoph und Schriftsteller


Darum, Meine Freunde und Brüder, schaffet den Blinden vorerst eine rechte Lebensleuchte ins Herz, und lasset durch solche Leuchte dann erst auch der Seele Verstand erleuchten, und es wird dann alle Wissenschaft dem Menschen zu einem wahren Segen werden!

Jakob Lorber (1800-1864) – Österreichischer Schriftsteller und christlicher Mystiker


Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat – nämlich Demut -, so weiß man, was ein Mensch mit guten Manieren als Basis für seine Philosophie haben muss.

Asfa-Wossen Asserate (*1948) – Deutsch-äthiopischer Manager und Autor


Das erste ist, dass der Mensch zu wissen beginnt, dass das Gute und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen, alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr.

Emanuel Swedenborg (1688-1772) – Schwedischer Wissenschaftler, Mystiker und Theologe


Das kleinste Samenkorn trägt… das große Ganze in sich und es entwickelt es im Zusammenhange mit dem großen Lebensganzen. So trage auch ich als Mensch die ganze Vergangenheit, die Fülle der Gegenwart und den Reichtum der Zukunft in mir.

Friedrich Fröbel (1782-1852) – Deutscher Pädagoge


Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Das Leben ist die Werkstatt jedes menschlichen Wesens. Wenn ein Mensch sein Leben mit intaktem kreativen Leistungsvermögen übersteht, dann hat er seinen Teil dazu beigetragen, eine bessere Welt für alle Menschen zu schaffen.

Paul Rosenfels (1909-1985) – US-amerikanischer Sozialwissenschaftler


Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!

Johann Gottfried Herder (1744-1803) – Deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe


Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst – ist Mangel an Selbstvertrauen.

Heinrich Mann (1871-1950) – Deutscher Schriftsteller


Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen – der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) – Schweizer Pädagoge und Sozialreformer


Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie.

Jeremias Gotthelf (1797-1854) – Schweizer Pfarrer und Schriftsteller


Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.

Arthur Schnitzler (1862-1931) – Österreichischer Dramatiker und Erzähler


Das Wort Seele hat ja seinem Ursprung nach mit »See« zu tun, es steht für Tiefe des Menschen, für das Unergründliche, das Geheimnisvolle in ihm, für seine innere Welt.

Anselm Grün (*1945) – Deutscher kath. Theologe und Mönch


Dass der Mensch das edelste Geschöpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) – Deutscher Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph


Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen – ein chemisches und ein kulturelles. … Unser chemisches System erhebt uns kaum über andere Tiere, doch unser kulturelles System ist in der Natur ohne Beispiel. Seine formende Kraft schenkt uns Sprache, Kunst, Wissenschaft und sittliche Verantwortung.

Gottfried Schatz (*1936) – Österreichisch-schweizerischer Biochemiker und Essayist – Aus: Jenseits der Gene – Essays über unser Wesen, unsere Welt und unsere Träume


Das Traurige ist – in Sachen Moral und Gewissen fängt jede Generation von vorn an. In der Forschung und der Wissenschaft entwickelt sich der Mensch rasant. Aber Charakter und Moral – da sind wir nicht weiter, als wir unter den alten Römern waren.

Jürgen Todenhöfer (*1940) – Deutscher Politiker (CDU), Autor und Manager


Den Menschen kann man nicht anders als unter Menschen und im Umgange mit ihnen kennen lernen.

Christian Garve (1742-1798) – Deutscher Philosoph


Denn der Mensch als Kreatur // hat von Rücksicht keine Spur.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter – Aus: Und die Moral von der Geschicht


Denn der Mensch ist ein Raubtier.

Oswald Spengler (1880-1936) – Deutscher Geschichtsphilosoph und antidemokratischer politischer Schriftsteller


Denn nur das Menschliche ist es, darin der Mensch das Göttliche fassen kann.

Gerhart Hauptmann (1862-1946) – Deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger


Denn selbst die Neger müssen wir als Menschen ansehen und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns, zum Beispiel.

Rudolf Steiner (1861–1925) – Österreichischer Philosoph, Pädagoge, Naturwissenschaftler und Sozialreformer


Der alte Satz »Der Mensch ist das Wesen, das Sprache hat«, ist eine ganz unzulängliche Bestimmung des Menschen. In Wahrheit muß er lauten: »Der Mensch ist das Wesen, das mehrere Sprachen lernt«. Wir alle sprechen mehrere Sprachen, weil wir in mehreren, oft sehr verschiedenen menschlichen Gemeinschaften leben, deren Sprachen wir im Laufe unseres Lebens lernen.

Mario Wandruszka (1911-2004) – Österreichischer Romanist und Sprachwissenschaftler


Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.

Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) – Deutscher Arzt, Königlicher Leibarzt, Hochschullehrer und Sozialhygieniker


Der bedeutende Mensch unterliegt nicht der Geschichte, er hat seine unmittelbare Verbindung mit Gott in den Formen seiner Zeit.

Paul Ernst (1866-1933) – Deutscher Schriftsteller


Der Betrug ist ein Grundübel des Menschen. Er ist ein Missbrauch der Vernunft, seiner höchsten Gabe.

Torquato Accetto (1590/98–1640) – Italienischer Philosoph und Schriftsteller


Der charakteristische Gegenstand der Theologie ist der Mensch, der der Sünde schuldig und verworfen ist, und Gott, der den sündigen Menschen rechtfertigt und errettet. Was außerhalb dieses Gegenstandes in der Theologie erfragt und erörtert wird, ist Irrtum und Gift.

Martin Luther (1483-1546) – Deutscher Theologe und Reformator


Der Despotismus forderte Automaten; – und Priester und Leviten waren fühllos genug, sie ihm aus Menschen zu schnitzen.

Georg Forster (1754-1794) – Deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist und Revolutionär


Der edle Mensch ist festen Sinnes, doch eigensinnig ist er nicht.

Konfuzius (551-479 v.Chr.) – Chinesischer Philosoph


Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.

Baruch de Spinoza (1632-1677) – Niederländisch-portugiesischer Philosoph


Der gewöhnliche Mensch, diese Fabrikware der Natur, wie sie solche täglich zu Tausenden hervorbringt, ist wie gesagt, einer in jedem Sinn völlig uninteressirten Betrachtung, welches die eigentliche Beschaulichkeit ist, wenigstens durchaus nicht anhaltend fähig: er kann seine Aufmerksamkeit auf die Dinge nur insofern richten, als sie irgend eine, wenn auch nur sehr mittelbare Beziehung auf seinen Willen haben.

Arthur Schopenhauer (1788-1860) – Deutscher Philosoph


Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat.

Jean Paul (1763-1825) – Deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge


Der heutige Mensch ist weder gut noch böse, nur noch egozentrisch.

Peter Turrini (*1944) – Österreichischer Schriftsteller


Der Freund des Gespräches aber ist der Freund des Friedens, der nur auf dem Gespräch der Menschen miteinander ruhen kann.

Richard von Weizsäcker (1920-2015) – Deutscher Politiker (CDU)


Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist.

Ludwig Feuerbach (1804-1872) – Deutscher Philosoph


Der Künstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als Künstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen.

Zacharias Werner (1768-1823) – Deutscher Dichter, Dramatiker und Prediger


Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.

Miguel de Unamuno (1864-1936) – Spanischer Philosoph und Schriftsteller – Aus: Plädoyer des Müßiggangs


Der Mensch braucht Drang, Spannung – ja.

Leo Tolstoi (1828-1910) – Russischer Schriftsteller


Der Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.

Edward Young (1683-1765) – Englischer Dichter


Der Mensch erkenne durch den Geist den Körper und durch den Körper den Geist, schaue eines durch das andere und stelle eines durch das andere dar.

Friedrich Fröbel (1782-1852) – Deutscher Pädagoge


Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.

Otto Ludwig (1813-1865) – Deutscher Schriftsteller


Der Mensch hat freien Willen – d. h. er kann einwilligen in’s Nothwendige.

Friedrich Hebbel (1813-1863) – Deutscher Dichter und Dramatiker


Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

Kurt Tucholsky (1890-1935) – Deutscher Journalist und Schriftsteller


Der Mensch hat neun Öffnungen. Wenn er mit seiner Aufmerksamkeit bei der einen verharrt, so stehen die andern acht leer. Stehen aber die andern acht dauernd leer, so stirbt der Leib.

Lü Bu We (ca. 300-235 v.Chr.) – Chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph


Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.

Friedrich Hölderlin (1770-1843) – Deutscher Dichter


Der Mensch ist also beides zugleich: eine Sackgasse und – ein Ausweg.

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