Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Wesen

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Wesen zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Alle andern Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will.

Friedrich Schiller (1759-1805) – Deutscher Dichter und Schriftsteller


Alles, alles kann einer vergessen, nur nicht sich selbst, sein eigenes Wesen.

Arthur Schopenhauer (1788-1860) – Deutscher Philosoph


Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schließt sich ja dem anderen an und schmückt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünfitgen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt.

Mark Aurel (121-180) – Römischer Kaiser


Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.

Alphonse de Lamartine (1790–1869) – Französischer Dichter


Bekennen kann sich der Mensch zu allem Möglichen und ist es darum noch lange nicht, weder in der That noch im Wesen, noch im Denken. Sein kann der Mensch nur, was er ist.

Moritz von Egidy (1847-1898) – Deutscher Offizier und Schriftsteller


Das Handeln ist bei den organischen Wesen die vorzüglichste Bestimmung des Lebens, der Gesundheit und der Kraft. Durch das Handeln entwickelt es seine Fähigkeiten, vermehrt es deren Stärke und erreicht den Gipfel seiner Bestimmung.

Pierre Joseph Proudhon (1809-1865) – Französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist


Das Wesen der Dinge versteckt sich gern.

Heraklit (ca. 540-480 v.Chr.) – Griechischer Philosoph


Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch – er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.

Ludwig Feuerbach (1804-1872) – Deutscher Philosoph


Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selber Ähnliches zu schaffen vermögen.

Teresa von Ávila (1515-1582) – Spanische Karmelitin, Mystikerin und Kirchenlehrerin


Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.

Anaxagoras (499-428 v.Chr.) – Griechischer Philosoph und Schulleiter


Demnach muss ein jedes vernünftige Wesen so handeln, als ob es durch seine Maximen jederzeit ein gesetzgebendes Glied im allgemeinen Reich der Zwecke wäre.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Die Existenz geht dem Wesen voraus.

Jean-Paul Sartre (1763-1825) – Deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge


Dieses Leben ist keine Frömmigkeit, sondern ein Fromm-Werden. Keine Gesundheit, sondern ein Gesund-Werden. Kein Wesen, sondern ein Werden. Keine Ruhe, sondern ein Üben. Wir sind es noch nicht; werden es aber.

Martin Luther (1483-1546) – Deutscher Theologe und Reformator – Aus: Luther-Brevier – Worte Für Jeden Tag. Luther’s Breviary – A Meditation for Each Day of the Year


Ein Ding ist bestimmt durch sein Wesen. Um es so zu gestalten, dass es richtig funktioniert – ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus –, muss sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, das heißt, seine Funktion praktisch erfüllen, haltbar, billig und ‚schön‘ sein.

Walter Gropius (1883-1969) – Deutscher Architekt


Er nannte sich selbst einen Philosophen, weshalb ihm dieser Name allgemein zuteil wurde, denn sein Wesen und Treiben war in allen Stücken absonderlich.

Gottfried Keller (1819-1890) – Schweizer Dichter


Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichert haben.

John Stuart Mill (1806-1873) – Englischer Philosoph


Für wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen.

Adam Smith (1723-1790) – Schottischer Moralphilosoph und Ökonom


Ich habe … das Gefühl, dass wir Wesen geworden sind, die ständig etwas Neues begehren und Menschen konsumieren wie Joghurt. Wie es um unsere Liebesfähigkeit bestellt ist, kann man bei Facebook beobachten. Da gibt es lauter so genannte Freunde, darunter hundert potentielle Partner, die den aktuellen sofort ersetzen können. Eine lange Warteliste, wie am Flughafen, und wenn es mit einem nicht klappt, checkt man den nächsten ab. Dass Menschen so leicht austauschbar sein sollen, macht mir Angst.

Frédéric Beigbeder (*1965) – Französischer Schriftsteller


In jedes Menschen Gesichte // Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht … // Doch nicht jeder kann’s lesen, // Verstehn jeder nicht.

Friedrich von Bodenstedt (1819-1892) – Deutscher Schriftsteller, Slawist und Theaterintendant


Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.

Hildegard von Bingen (1098-1179) – Deutsche Heilkundige, Nonne und Mystikerin


Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.

Malwida von Meysenbug (1816-1903) – Deutsche Schriftstellerin


Jedes Wesen ist ein stummer Schrei danach, anders gelesen zu werden.

Simone Weil (1909-1943) – Französische Philosophin


Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib.

Zacharias Werner (1768-1823) – Deutscher Dichter, Dramatiker und Prediger


Jedes Wesen steht im Mittelpunkt der Schöpfung, jedes Wesen rechtfertigt die Schöpfung.

Elie Wiesel (1928–2016) – US-amerikanischer Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger – Aus: Geschichten gegen die Melancholie – die Weisheit der chassidischen Meister


Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an und ineinander bindet und verwebt.

Franz von Baader (1765-1841) – Deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph


Kunst … ist ein so überaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemüht.

Robert Walser (1878-1956) – Schweizer Schriftsteller


Und es mag am deutschen Wesen // Einmal noch die Welt genesen.

Emanuel Geibel (1815-1884) – Deutscher Lyriker und Dramatiker


Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung. … Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.

Laotse (6. Jh. v.Chr.) – Chinesischer Philosoph


Wenn jemand das Wesen des Selbstes, ohne es ganz vollständig zu kennen, lehrte, so würde er hinsichtlich dieses oder jenes Teiles wegen des eigenen Irrtums wiederum seinen Schüler in Irrtum versetzen, dieser wieder einen anderen und so fort; auf diese Weise würde eine Tradition entstehen, die einer Reihe von sich gegenseitig führenden Blinden vergleichbar wäre.

Richard von Garbe (1857-1927) – Deutscher Indologe und Autor


Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis (1772-1801) – Deutscher Dichter


Wie es nur eine Erde gibt für alles Irdische, ein Licht für alles, was sehen kann, und eine Luft für alles was atmen kann, so ist es auch nur ein Geist, der unter sämtlichen Vernunftwesen verteilt ist

Mark Aurel (121-180) – Römischer Kaiser


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