Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Erziehung

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Erziehung zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger des Menschen durch Mitteilung von Tatsachen in weisem Maß zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrügen.

Arthur Schnitzler (1862-1931) – Österreichischer Dramatiker und Erzähler


Das sind die Heldinnen unserer Zeit. Abtreibung ist so einfach. Wenn eine Frau das Kind allein behält und erzieht, hat ihre Haltung großen moralischen Wert.

Rocco Buttiglione (*1948) – Italienischer Politiker


Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?

Sigmund Freud (1856–1939) – Österreichischer Neurologe und Psychoanalytiker


Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.

Christian Morgenstern (1871–1914) – Deutscher Dichter


Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.

Theodor W. Adorno (1903–1969) – Deutscher Soziologe, Philosoph und Musiktheoretiker – Aus: PONS Bildwörterbuch Deutsch als Fremdsprache – mit Premium-App, mit Wörterbuch-Download


Die Herren der Frauen verlangen mehr als einfachen Gehorsam und wandten die ganze Macht der Erziehung an, um ihren Zweck zu erreichen.

John Stuart Mill (1806-1873) – Englischer Philosoph


Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde.

Fanny Lewald (1811-1889) – Deutsche Schriftstellerin


Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.

Walt Whitman (1819-1892) – US-amerikanischer Dichter


Die so herrlich reifen Erzieherpersönlichkeiten mit ihrer ach so verantwortungsbewußten durch und durch irrationalen Dompteurwissenschaft, welche die pädagogische Innenweltverschmutzung legalisiert, benutzen die Seele der Kinder als Müllkippe für die Abfälle ihrer Reife, zwingen die Kinder durch Erziehung (als Infektionsvehikel), in defensiver Identifikation ihre Projektionen zu verkörpern.

Ekkehard von Braunmühl (1940–2020) – Deutscher Pädagoge und Kinderrechtler


Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Einzelne Regeln ohne den Geist der Erziehung sind ein Wörterbuch ohne Sprachlehre.

Jean Paul (1763-1825) – Deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge


Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest. … Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden musst.

Janusz Korczak (1878-1942) – Polnischer Arzt, Kinderbuchautor und Pädagoge


Erziehung des Menschen in der Zivilisation beruht nicht darauf, dass er alles spontan ausdrückt, was ihm gefällt, sondern dass er ein wirksamer, werter Teilnehmer dieser Zivilisation ist, wo die Menschen dazu bereit sind, einander zu helfen, wo sie das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft haben, und wo sie den Zusammenhang mit der historischen Tradition ihrer Zivilisation sehen.

Leszek Kołakowski (1927-2009) – Polnischer Philosoph, Historiker und Publizist


Erziehung ist Bildung des Menschen zur Glückseligkeit.

Ernst Christian Trapp (1745-1818) – Deutscher Pädagoge, Lehrer und Schulleiter


Erziehung ist Erziehung zur Freiheit.

Ludwig Börne (1786-1837) – Deutscher Schriftsteller und Journalist – Aus: Das Staatspapier des Herzens – Fragmente und Aphorismen


Es ist ausgemacht, dass die schlechte Erziehung der Frauen viel mehr Unheil anrichtet als die der Männer.

François Fénelon (1651-1715) – Französischer Schriftsteller, Pädagoge und kath. Theologe


Es kann keine Revolution ohne radikale Veränderungen im Erziehungswesen geben.

H.G. Wells (1866-1946) – Englischer Schriftsteller


Ich glaube, dass es heutzutage kein interessanteres Thema gibt als die Bildung, als die Frage: Wie erziehen wir unsere Kinder? Welche Werte vermitteln wir Ihnen? … Die Bildung ist das höchste Gut, das wir unseren Kindern bieten können.

Cat Stevens (*1948) – Britisch-zypriotischer Sänger und Songwriter


Ich sträube mich ja immer gegen Pädagogik. Ich glaube ja, dass die Kinder die Eltern erziehen.

Bernadette La Hengst (*1967) – Deutsche Musikerin und Feministin


In Baden-Württemberg beschäftigen wir heute zur Erziehung unserer Kinder 110.000 Lehrer. Das sind mehr Arbeitskräfte, als die Deutsche Reichswehr Soldaten zur Landesverteidigung hatte.

Gerhard Mayer-Vorfelder (1933-2015) – Deutscher Sportfunktionär und Politiker (CDU)


Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes.

Rudolf Steiner (1861–1925) – Österreichischer Philosoph, Pädagoge, Naturwissenschaftler und Sozialreformer


Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.

Malwida von Meysenbug (1816-1903) – Deutsche Schriftstellerin


Kinder werden als asoziale und egoistische Wesen geboren. Die Werte der Zivilisation, die des Menschen Gemeinschaft von der Horde unterscheidet, müssen ihnen erst nach und nach vermittelt werden. Das ist Aufgabe der Erziehung.

Ulrich Wickert (*1942) – Deutscher Journalist und Moderator – Aus: Zeit zu handeln – den Werten einen Wert geben


Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Natürliche Jugend ist immer bescheiden und gütig und dankbar für herzliches Gewähren, aber wer sich, ohne Ehrerbietung wecken zu können, ans Erziehen macht, soll sich nicht wundern, wenn er Frechheit und Grausamkeit weckt.

Walter Flex (1887-1917) – Deutscher Schriftsteller


… nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum Alter übergeht, keine Pestalozzische Schule für sich allein. Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daß aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichthum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter ihr Pflichttheil und Liebeganzes treulich überliefern, das ist Erziehung, …

Achim von Arnim (1781-1831) – Deutscher Dichter


O Himmel, man kömmt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung.

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen können – die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grössere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen für neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben.

Alfred Adler (1870–1937) – Österreichischer Mediziner, Individualpsychologe und Psychotherapeut – Aus: Kindererziehung


Ruhig und langsam die Natur sich selber helfen lassen und nur sehen, dass die umgebenden Verhältnisse die Arbeit der Natur unterstützen, das ist Erziehung.

Ellen Key (1849-1926) – Schwedische Schriftstellerin


So müßt ihr alles, was die Vaterlandsliebe stärken, die Sitten reinigen, die Seelen erheben, die Leidenschaften des menschlichenen Herzens zur Mitarbeit im öffentlichen Interesse erziehen will, euch aneignen oder dementsprechende Maßregeln treffen.

Maximilien de Robespierre (1758-1794) – Französischer Rechtsanwalt, Politiker und Revolutionär


Stellt ihm Fragen, die seiner Fähigkeit entsprechen, und lasst ihn sie selbst lösen. Er soll nichts wissen, weil ihr es ihm gesagt habt, sondern weil er selbst es verstanden hat. Er soll die Naturwissenschaft nicht erlernen, er soll sie finden. Setzt ihr jemals in seinem Kopf die Autorität an die Stelle des Verstandes, wird er nicht mehr denken und nichts anderes mehr sein als das Spielzeug fremder Meinungen.

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) – Französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph


Unter … Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es – gar nicht »erzogen« wird.

Peter Rosegger (1843-1918) – Österreichischer Erzähler und Dichter


Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die Möglichkeit, ihre Irrtümer wegzuerklären und in ihren Bemühungen nachzulassen.

Alfred Adler (1870–1937) – Österreichischer Mediziner, Individualpsychologe und Psychotherapeut – Aus: R in a Nutshell


Was ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?

Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) – Schweizer Pädagoge und Sozialreformer


Wenn man mich schlecht behandelt, dann habe ich keine christliche Erziehung mehr.

Karl Lagerfeld (1933-2019) – Deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf


Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Wie die autoritäre, restriktive, leibfeindliche Erziehung der Gründerjahre unerhört schmerzliche, jedoch klar strukturierte Neurosen und Psychosen erzeugt hatte, erzeugt die pluralistische Gesellschaft pluralistische Neurosen, die sich weniger durch ihre Schmerzhaftigkeit als durch ihren Gefühlsmangel auszeichnen.

Ernst Wilhelm Julius Bornemann (1915-1995) – Deutscher Drehbuchautor, Krimiautor, Jazzkritiker und Sexualforscher


Wozu neue Bilder und neue Ideen? Was kaufen wir uns dafür? Wir haben schon zu viel alte, die uns nicht freuen, die uns Erziehung und Mode aufgedrängt haben.

Franz Marc (1880-1916) – Deutscher Maler und Bildhauer


Schreibe einen Kommentar