Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Dasein

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Dasein zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon. Das macht unser Dasein erst menschlich.

Max Frisch (1911-1991) – Schweizer Schriftsteller


Das Kleinliche und Schattenhafte überwinden, das uns hindert, frei und glücklich zu sein, hierin besteht das Ziel und der Sinn unseres Daseins.

Anton Tschechow (1860–1904) – Russischer Schriftsteller


Das Meer bedeckt 7/10 der Erdoberfläche, und der Seewind ist rein und gesund. In dieser unermeßlichen Einöde ist der Mensch doch nie allein; denn er fühlt das Leben um ihn herum; ein übernatürliches wundervolles Dasein rührt sich darin; es ist nur Bewegung und Liebe.

Jules Verne (1828-1905) – Französischer Schriftsteller


Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken.

Johann Gottfried Herder (1744-1803) – Deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe


Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so würde es zu seinem Ursprung zurückkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der höheren und auch nicht in der niederen Welt.

Ibn Arabi (1165-1240) – Islamischer Mystiker


Die Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung.

Sully Prudhomme (1839-1907) – Französischer Dichter


Die Selbstbeherrschung bildet einen Teil des Daseins; mehr noch, sie hält es zusammen und sichert es.

Alain (1868-1951) – Französischer Philosoph und Schriftsteller


Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.

Johann Peter Eckermann (1792-1854) – Deutscher Schriftsteller


Es erkennt der Mensch in dem Dasein der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.

Gotthilf Heinrich von Schubert (1780-1860) – Deutscher Arzt und Wissenschaftler


Es ist, darf man sagen, der andauernde Zwang, dem unaufhörlichen Dasseinsschmerz nicht das letzte Wort zu lassen.

Martin Walser (*1927) – Deutscher Schriftsteller


Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins. Sie sollen es auch regieren.

Wilhelm Reich (1897-1957) – Österreichischer Psychoanalytiker – Aus: Die sexuelle Revolution – zur charakterlichen Selbststeuerung des Menschen


Mozart … scheint den Künstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkörpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewußt seiner Schöpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines künstlerischen Daseins wahrnehmend.

Aloys Greither (1913-1986) – Deutscher Arzt und Autor – Aus: Wolfgang Amadé Mozart – in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten


Selig der Dichter, er kann festhalten das zeitliche Dasein, // Aber verewigen auch alle Gestalten des Raums.

August von Platen (1796-1835) – Deutscher Dichter


Vier Wochen Golf spielen ist ein toller Spaß, den Sie auch mal versuchen sollten – aber im zweiten Monat beschleicht einen ein mulmiges Gefühl. Das Nichtstun ist ein merkwürdiges Dasein. Im dritten Monat setzt bei denkenden Menschen die Volldepression ein.

Hugh Grant (*1960) – Britischer Schauspieler


Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Wer aber auf das Glücklichsein verzichtet, erfüllt sein Dasein nicht!

Ludwig Marcuse (1894-1971) – Deutscher Schriftsteller und Philosoph


Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

Ferdinand Ebner (1882-1931) – Österreichischer Philosoph


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