Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Eitelkeit

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Eitelkeit zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt.

Awwakum (1620/21-1682) – Protopope und altrussischer Schriftsteller


Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit.

Kurt Tucholsky (1890-1935) – Deutscher Journalist und Schriftsteller


Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt.

Stendhal (1783-1842) – Französischer Schriftsteller


Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an.

William Shakespeare (1564-1616) – Englischer Dichter


Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an.

Friedrich von Hagedorn (1708-1754) – Deutscher Dichter


Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme.

Carl Spitteler (1845-1924) – Schweizer Dichter, Schriftsteller


Für die große Kunstkarriere war ich zu wenig eitel.

Mario Adorf (*1930) – Deutscher Schauspieler


Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich».

Bertha von Suttner (1843-1914) – Österreichische Schriftstellerin


Nach der Liebe ist die Eitelkeit die schönste Leidenschaft des Menschen … Sie zwingt uns, gut zu sein, aus dem Drang heraus, so zu scheinen.

George Sand (1804-1876) – Französische Schriftstellerin – Aus: Lélia – Roman


Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.

Sully Prudhomme (1839-1907) – Französischer Dichter


Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker – Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts.

Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) – Deutscher Literaturkritiker


Seine Eitelkeit spart an nichts, er würde echte Spitzen an die Windeln seiner Kinder nähen lassen, aber ihr Weinen hört er nicht.

Honoré de Balzac (1799-1850) – Französischer Erzähler


Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch.

Homer (8./7. Jh. v.Chr) – Griechischer Dichter


So lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.

William Shakespeare (1564-1616) – Englischer Dichter


Verletzte Eitelkeit infiziert sich oft mit Hassgefühlen.

Gerhard Uhlenbruck (*1929) – Deutscher Immunologe und Aphoristiker – Aus: Die Wahrheit lügt in der Mitte – Gedanken zum Bedenken


Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel.

Blaise Pascal (1623-1662) – Französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph


Zweifelsohne hat der Mangel an Wetteifer im Streben einen Vorteil: Er vermindert die Eitelkeit.

Madame de Staël (1766-1817) – Französische Schriftstellerin


Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.

Andreas Gryphius (1616-1664) – Deutscher Dichter


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