Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Herrschaft

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Herrschaft zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


5000 Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht so einfach abschaffen. Und wie bei jedem Machtverhältnis ist auch bei dem der Geschlechter die Gewalt der harte Kern der Herrschaftssicherung. Das ist in Diktaturen so, zwischen Völkern oder Klassen – wie auch zwischen Männern und Frauen.

Alice Schwarzer (*1942) – Deutsche Journalistin, Feministin und Verlegerin


Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt – hier ganz noch der Sohn des k.k. Zollamts-Oberoffizials Alois Hitler – auf die römische Kirche, auf ihre tausendjährige Kunst der Herrschaft, Kunst der Propaganda, Kunst der Seelenführung.

Friedrich Heer (1916-1983) – Österreichischer Schriftsteller, Kulturhistoriker und Publizist


Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.

Wilhelm Heinse (1746-1803) – Deutscher Dichter und Bibliothekar


Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.

Pierre Joseph Proudhon (1809-1865) – Französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist


Apartheid ist die Herrschaft der Gewehre und der Henker.

Nelson Mandela (1918-2013) – Südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Politiker


Beladet euch nicht mit fremden Angelegenheiten, bündet euch nicht mit fremder Herrschaft, seid auf der Hut vor Zweigung und Eigennutz. Hütet euer Vaterland, haltet zu ihm. Pflegt nicht vorsätzliche Kriegslust. Wenn euch aber jemand überfällt, dann streitet tapfer für Freiheit und Vaterland.

Nikolaus von der Flüe (1417-1487) – Schweizer Mystiker und Nationalheiliger


Cuius regio, eius religio gilt auch für die heutigen Reiche totalitärer Herrschaft. Die Legitimität, sich eine persönliche Moral bilden zu dürfen, ist historisch wohl sehr viel jünger. Sie ist ein hart errungenes Zugeständnis an die Toleranz.

Alexander Mitscherlich (1908-1982) – Deutscher Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller


Denn Herrschaft ist im Alltag primär: Verwaltung.

Max Weber (1864-1920) – Deutscher Soziologe


Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.

Johann Peter Eckermann (1792-1854) – Deutscher Schriftsteller


Geld produziert Geld. Geld ist ein Herrschafts- und Machtmittel. Der Wille zur Herrschaft ist unausrottbar. Er kennt keine objektiven Grenzen.

Jean Ziegler (*1934) – Schweizer Politiker (SP), Soziologe und Sachbuchautor


Hat es je eine Herrschaft gegeben, die den Herrschenden nicht natürlich erschien?

John Stuart Mill (1806-1873) – Englischer Philosoph


Herrschende Gewohnheit verewigt die gewohnte Herrschaft.

Klaus Rainer Röhl (*1928) – Deutscher Publizist und Buchautor


Keine Herrschaft begnügt sich, nach aller Erfahrung, freiwillig mit den nur materiellen oder nur affektuellen oder nur wertrationalen Motiven als Chancen ihres Fortbestandes. Jede sucht vielmehr den Glauben an ihre Legitimität zu erwecken und zu pflegen.

Max Weber (1864-1920) – Deutscher Soziologe


Ohne die Freiheit ist Recht nicht denkbar. Alles Recht beruht auf Freiheit, nicht auf Herrschaft. Herrschaft kann Ordnung schaffen, nicht aber eine Rechtsordnung.

Karl Albrecht Schachtschneider (*1940) – Deutscher Staatsrechtler


Technische Rationalität heute ist die Rationalität der Herrschaft selbst.

Max Horkheimer (1895-1973) – Deutscher Philosoph und Soziologe


Unsere Hoffnung ruht in den jungen Leuten, die an Temperaturerhöhung leiden, weil in ihnen der grüne Eiter des Ekels frißt, in den Seelen von Grandezza, deren Träger wir gleich Kranken zwischen der Ordnung der Futtertröge einherschleichen sehen. Sie ruht im Aufstand, der sich der Herrschaft der Gemütlichkeit entgegenstellt und der der Waffen einer gegen die Welt der Formen gerichteten Zerstörung, des Sprengstoffes, bedarf, damit der Lebensraum leergefegt werde für eine neue Hierarchie.

Ernst Jünger (1895-1998) – Deutscher Schriftsteller – Aus: Sämtliche Werke


Wenn jemand ohne eigene Schuld in die herrschende Klasse gerät, … muss er herrschen, oder die Leute verlieren jeglichen Respekt vor der Regierung.

Kurt Vonnegut (1922-2007) – US-amerikanischer Schriftsteller


Zu sagen: »Hier herrscht Freiheit« ist immer ein Irrtum oder auch eine Lüge, denn Freiheit herrscht nicht.

Erich Fried (1921-1988) – Österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist – Aus: Gedichte


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