Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Baum (Pflanze)

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Baum (Pflanze) zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Alte Bäume behämmert der Specht am meisten.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter


Bäume sind Gedichte, die die Erde an den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.

Khalil Gibran (1883-1931) – Libanesischer Dichter und Philosoph – Aus: Sand und Schaum – Aphorismen


Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges.

Baha’ullah (1817-1892) – Iranischer Stifter und Offenbarer des Bahaitums


Der Fall des ersten Baumes war bekanntlich der Anfang, aber der Fall des letzten ist ebenso gewiss das Ende der Zivilisation. Zwischen diesen zwei Grenzpunkten bewegen wir uns. Die Zeit des letzteren liegt in unserer Hand.

Gottlob König (1779-1849) – Deutscher Forstwissenschaftler


Der Knabe stiehlt am Baume fleissig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich.

Erich Mühsam (1878-1934) – Deutscher Schriftsteller und Anarchist


Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, // Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus.

Emanuel Geibel (1815-1884) – Deutscher Lyriker und Dramatiker


Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.

Frédéric Mistral (1830-1914) – Französischer Dichter


Die Blätter fallen jeden Winter von den Bäumen. Fünf oder sechs bleiben am Baum hängen und werden zum Spielball der Winde.

Charles de Montesquieu (1689-1755) – Französischer Rechtsphilosoph und Schriftsteller


Die Vorurtheile hängen den Menschen an, wie das Moos den Bäumen. Wer sie mit Gewalt auskratzen wollte, würde dem Baume schaden.

Karl Ludwig von Knebel (1744-1834) – Deutscher Lyriker und Übersetzer


Ein gepflegter und gehüteter Baum trägt durch die gute Sorge seines Besitzers seine Frucht zur rechten Zeit, wie man es von ihm erwartet.

Johannes vom Kreuz (1542-1591) – Spanischer Theologe, Mystiker, Dichter und Kirchenlehrer


Es war eine Schnupftabaksdose, // Die hatte Friedrich II. (1712-1786) – Preußischer König // Sich selbst geschnitzelt aus Nußbaumholz. // Und darauf war sie natürlich stolz.

Joachim Ringelnatz (1883-1934) – Deutscher Satiriker, Schriftsteller, Essayist und Maler


Fragt die Bäume wie sie erzogen sein wollen, sie werden Euch besser darüber belehren als es die Bücher thun.

Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783-1859) – Deutscher Forstwissenschaftler


Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.

Bernhard von Clairvaux (1090-1153) – Französischer Abt und Kirchenlehrer


Ich habe gerade »Sofies Welt« gelesen, diesen dicken philosophischen Schinken. Sokrates, Aristoteles, Platon und diese Leute haben sich vor zweitausend Jahren Gedanken gemacht, da sind wir noch auf den Bäumen gesessen und haben uns vor den Wildschweinen gefürchtet. Seither haben sich nur ganz wenige weiterentwickelt.

Franz Beckenbauer (*1945) – Deutscher Fußballspieler, -trainer und -manager


Manche Leute … denken über Tausende von Meilen, große Probleme und Zusammenhänge nach. Das läßt mich völlig kalt. Ich denke lieber über eine traute Umgebung nach – einen Zaun, einen Graben, jemanden, der ein Loch buddelt, an ein Mädchen im Haus und einen Baum, und was in dem Baum vor sich geht

David Lynch (*1946) – US-amerikanischer Regisseur


Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück.

Peter Rosegger (1843-1918) – Österreichischer Erzähler und Dichter


Regungslos war ich, Baum mitten im Wald // Und wusste die Wahrheit nie gesehener Dinge.

Ezra Pound (1885-1972) – US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller


Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf.

Matsuo Bashō (1644-1694) – Japanischer Dichter


Seltene, besonders große, herrliche Bäume und Bestände sollte man erhalten, so lange als möglich … Vernichten wir vollends die riesigen Überbleibsel der Vorzeit: so bleibt Nichts, was die Zukunft mahnen könnte an treuere Befolgung ewiger Naturgesetze.

Gottlob König (1779-1849) – Deutscher Forstwissenschaftler


Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Christoph Martin Wieland (1733-1813) – Deutscher Dichter und Übersetzer


Thue deine Augen auf und gehe zu einem Baum, und siehe denselben an, und besinne dich.

Jakob Böhme (1575-1624) – Deutscher Philosoph, Mystiker und christlicher Theosoph


Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.

Douglas Adams (1952–2001) – Englischer Schriftsteller


Wald ist mehr als die Summe der Bäume.

Horst Stern (1922-2019) – Deutscher Journalist, Sachbuchautor und Naturschützer – Aus: Unerledigte Einsichten – der Journalist und Schriftsteller Horst Stern


Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.

Gustave Flaubert (1821-1880) – Französischer Erzähler und Schriftsteller


Wenn einer, der mit Mühe kaum // Gekrochen ist auf einen Baum, // Schon meint, daß er ein Vogel wär, // So irrt sich der.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter


Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen.

Philipp Otto Runge (1777-1810) – Deutscher Maler


Zuerst ist der Stein, dann der Baum, und dann, irgendwann, dann erst kommt der Mensch. Umgekehrt ist es genauso. Ich bin der Nächste, der gehen wird. Dann die Bäume, die wir im Garten gesetzt haben, die Kirsch- und Nussbäume. Und irgendwann vergeht auch der Stein. Zerbröselt. Wird zu Erde.

Karl Prantl (1923-2010) – Österreichischer Bildhauer


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