Die besten Sprüche und Zitate zum Thema Leben (d-e)

In diesem Artikel haben wir die besten Sprüche und Zitate zum Thema Leben (d-e) zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren von den Bonmots, Aphorismen, Sprüchen und Zitaten berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten.


Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere Hörner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn.

Bruno Schulz (1892-1942) – Polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Graphiker und Zeichner – Aus: Die Zimtläden und alle anderen Erzählungen


Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.

Otto Erich Hartleben (1864-1905) – Deutscher Dramatiker, Lyriker und Erzähler


Das Bemühen, das Universum zu verstehen, ist eines der ganz wenigen Dinge, die das menschliche Leben ein wenig über die Stufe einer Farce erheben, und gibt ihm etwas von der Anmut der Tragödie.

Steven Weinberg (1933-2021) – US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger – Aus: The First Three Minutes – A Modern View Of The Origin Of The Universe


Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens können wir und selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten.

Andreas Weber (*1967) – Deutscher Biologe, Philosoph und Publizist – Aus: Alles fühlt – Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften


Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann.

Johann Jakob Engel (1741-1802) – Deutscher Philosoph und Schriftsteller


Das Einzige, aus dem Menschen sich etwas machen sollten, ist Freude am Leben, Dankbarkeit für das Leben; aber die bekommt man nicht durch Liebe. Im Gegenteil, Liebe ist die Peitsche.

Knut Hamsun (1859-1952) – Norwegischer Schriftsteller


Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.

Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) – Österreichischer Dichter


Das Grün fehlt mir, das Grün ist eine geistige Nahrung, das Grün speist die sanfte Lebensart und die Ruhe der Seele. Wenn man diese Farbe des Lebens ausmerzt, vertrocknet man schnell und wird böse.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) – Französischer Schriftsteller


Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, // Der täglich sie erobern muss.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Das ist Italien das ich verließ. … Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele durch die Sinne zu heilen und die Sinne durch die Seele.

Oscar Wilde (1854-1900) – Irischer Schriftsteller


Das Leben auf dem Fußballfeld ist einfach. Da gibt es Regeln, die werden nicht eingehalten, es wird gefoult, getrickst, der Schiedsrichter pfeift, und letztendlich wissen alle, wie sie sich zu verhalten haben. Das Leben draußen ist komplizierter, undurchsichtiger, wie ein Dschungel.

Lothar Matthäus (*1961) – Deutscher Fußballspieler und -trainer


Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.

Gerhart Hauptmann (1862-1946) – Deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger


Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein müßte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge.

Robert Musil (1880-1942) – Österreichischer Schriftsteller


Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, … Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) – Österreichische Erzählerin


Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.

Frank Wedekind (1864-1918) – Deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Das Leben hängt an einem Haare,// d’rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig’ner Freund geblieben,// dann kümm’re dich das Schicksal nicht.

Hafes (ca. 1320-1389) – Persischer Lyriker, Dichter und Mystiker


Das Leben ist die Werkstatt jedes menschlichen Wesens. Wenn ein Mensch sein Leben mit intaktem kreativen Leistungsvermögen übersteht, dann hat er seinen Teil dazu beigetragen, eine bessere Welt für alle Menschen zu schaffen.

Paul Rosenfels (1909-1985) – US-amerikanischer Sozialwissenschaftler


Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf.

Ricarda Huch (1864-1947) – Deutsche Erzählerin, Lyrikerin, Literatur- und Kunsthistorikerin


Das Leben ist kein Ponyhof. Es geht um Leistung. Du musst von morgens bis abends schuften wie ein Galeerensträfling.

Dieter Bohlen (*1954) – Deutscher Musiker und Produzent


… das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu erhalten.

Georg Büchner (1813-1837) – Deutscher Dichter


Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.

Maarten ‚t Hart (*1944) – Niederländischer Schriftsteller – Aus: Die schwarzen Vögel – Roman


Das Leben – man wird durch dieses Leben geschleudert und gezogen, es wird einem dies und das angetan, und irgendwie würgt man sich durch. Nein, ich halte nichts von diesem Leben.

Angelika Schrobsdorff (1927-2016) – Deutsche Schriftstellerin


Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe.

Friedrich Hebbel (1813-1863) – Deutscher Dichter und Dramatiker


Das Leben ist viel älter als die Vernunft.

Rita Mae Brown (*1944) – US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin – Aus: Venusneid – Roman


Das Leben lebt nicht!

Ferdinand Kürnberger (1821-1879) – Österreichischer Schriftsteller


Das Meer bedeckt 7/10 der Erdoberfläche, und der Seewind ist rein und gesund. In dieser unermeßlichen Einöde ist der Mensch doch nie allein; denn er fühlt das Leben um ihn herum; ein übernatürliches wundervolles Dasein rührt sich darin; es ist nur Bewegung und Liebe.

Jules Verne (1828-1905) – Französischer Schriftsteller


Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden unter Umständen voll Kummer und Schmerzen in dieses elende Leben geboren.

August Strindberg (1849-1912) – Schwedischer Schriftsteller


Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod.

Nicolas-Sébastien de Chamfort (1741-1794) – Französischer Schriftsteller


Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde.

Immanuel Kant (1724-1804) – Deutscher Philosoph


Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.

Miguel de Unamuno (1864-1936) – Spanischer Philosoph und Schriftsteller


Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.

Friedrich Hebbel (1813-1863) – Deutscher Dichter und Dramatiker


Da wir gerade von Glück usw. sprechen: es hat mir auch viel eingebracht, daß ich sehr intensiv mit H.P. Lovecraft in den letzten acht Monaten seines Lebens korrespondiert habe. Er hämmerte mir ein, daß man beim Schreiben auf Ehrlichkeit, Überzeugung, Sorgfalt, Vollkommenheit und Wissenschaftlichkeit achten muß.

Fritz Leiber (1910-1992) – US-amerikanischer Autor – Aus: Herrin der Dunkelheit – Fantasy-Roman ; mit e. Interview d. Autors


Den Kindern rate ich, ihr eigenes Leben zu führen, gegen mich zu rebellieren und ihre Neigungen zu entdecken.

Josef Penninger (*1964) – Österreichischer Genetiker


Denken Sie weniger und leben Sie mehr.

Johann Georg Hamann (1730–1788) – Deutscher Philosoph und Schriftsteller


Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Denn die Summe unsres Lebens // Sind die Stunden, wo wir lieben.

Wilhelm Busch (1832–1908) – Deutscher Zeichner und Dichter – Aus: Und die Moral von der Geschicht


Der Anfang des rechten Lebens ist das rechte Hören.

Plutarch (ca. 45-125) – Griechischer Schriftsteller und Philosoph


Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.

Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) – Deutscher Arzt, Königlicher Leibarzt, Hochschullehrer und Sozialhygieniker


Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!

Bettina von Arnim (1785-1859) – Deutsche Dichterin


Der Langlebige hat wenigstens über eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die Kürze des Lebens.

Vita Sackville-West (1892-1962) – Englische Schriftstellerin und Gartengestalterin


Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen.

Alfred Adler (1870–1937) – Österreichischer Mediziner, Individualpsychologe und Psychotherapeut – Aus: Die Individualpsychologie Alfred Adlers – Einführung in die tiefenpsychologische Lehre von Alfred Adler


Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht.

Rafik Schami (*1946) – Syrisch-deutscher Schriftsteller – Aus: Erzähler der Nacht


Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben.

Lorenzo de‘ Medici (1449-1492) – Italienischer Politiker und Dichter


Die Außendinge sind dazu da, dass man sie benützt, um durch sie das Leben zu gewinnen, nicht daß man das Leben benützt, um sie zu gewinnen.

Lü Bu We (ca. 300-235 v.Chr.) – Chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph


Die Bibel ist eine Gebrauchsanleitung fürs Leben. Wer die Bibel liest, steht auf gutem Grund. Auf dem Boden der Tatsachen und einer Basis, die gerade in Krisen trägt. Die Bibel ist wie ein dicker Brief des Schöpfers an seine Geschöpfe, ein Liebesbrief Gottes an seine Menschen. Hier sagt er uns, was er für uns getan hat und noch tun will.

Peter Hahne (*1952) – Deutscher ev. Theologe und Publizist


Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie’s Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // … Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«

Max Dauthendey (1867-1918) – Deutscher Schriftsteller


Die eigentliche Natur des Seins ist Seligkeitsbewusstsein. Ohne die Kenntnis seiner Grundlage, des absoluten Seligkeits-Bewusstseins, ist das Leben wie ein Haus ohne Fundament.

Maharishi Mahesh Yogi (1917-2008) – Indischer Lehrer, Philosoph und Buchautor; Begründer der Transzendentalen Meditation


Die erste Pflicht im Leben besteht darin, so künstlich zu sein wie möglich. Was die zweite Pflicht ist, hat bis jetzt noch niemand herausgefunden.

Oscar Wilde (1854-1900) – Irischer Schriftsteller


Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.

Théodore Jouffroy (1796-1842) – Französischer Philosoph


Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben.

Jean-François Ducis (1733-1816) – Französischer Dichter und Übersetzer


Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren.

Erich Mühsam (1878-1934) – Deutscher Schriftsteller und Anarchist


Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben.

Georg Anton Friedrich Ast (1778-1841) – Deutscher Philosoph


Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön geniesse – und wenn er ein Poet von Gottes Gnaden ist, erfreue und nütze.

Ludwig Bechstein (1801-1860) – Deutscher Erzähler und Märchensammler – Aus: Stoffe aus Mythen – Ludwig Bechstein als Kulturhistoriker, Novellist und Romanautor


Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Deutscher Dichter


Die Naturwissenschaften konnten unserem Leben keinen Sinn geben, weil sie keine zielgerichtete Evolution des Universums oder des Lebens fanden – und wohl auch nie finden werden.

Gottfried Schatz (*1936) – Österreichisch-schweizerischer Biochemiker und Essayist


Die Ringenden sind die Lebendigen, und die in der Irre rastlos streben, sind auf gutem Weg.

Gerhart Hauptmann (1862-1946) – Deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger


Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben.

Søren Kierkegaard (1813-1855) – Dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Vorstellung, daß einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich.

Elias Canetti (1905-1994) – Bulgarischer deutschsprachiger Schriftsteller – Aus: Die Provinz des Menschen – Aufzeichnungen 1942-1972


Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens, entbunden aller Systematik, allem Formalismus, die Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie.

Georg Anton Friedrich Ast (1778-1841) – Deutscher Philosoph


Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat.

Francesco de Sanctis (1817-1883) – Italienischer Historiker und Literaturkritiker


Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen, das gibt es nicht.

Antiphon von Rhamnus (480-411 v.Chr.) – Griechischer Philosoph


Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.

Hildegard von Bingen (1098-1179) – Deutsche Heilkundige, Nonne und Mystikerin


Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber.

Paula Modersohn-Becker (1876-1907) – Deutsche Malerin


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